-Die Lösung für lockere Totalprothesen: PROTHESENSTABILISIERUNG MIT HILFE VON "MDI MINI IMPLANTATEN".
-PROPHYLAXE FÜR ERWACHSENE
-ZAHNERHALTUNG
-PARODONTOLOGIE
-PROTHETIK / ZAHNERSATZ
-KINDERBEHANDLUNG / KINDERPROPHYLAXE
-ÄSTHETISCHE ZAHNHEILKUNDE
-BLEACHING / BLEICHEN
-WURZELBEHANDLUNG
-IMPLANTATE
-BEHANDLUNG UNTER ANALGOSEDIERUNG (VOLLNARKOSE LEIDER NICHT MEHR MÖGLICH)

 

 

Die Lösung für lockere Totalprothesen: PROTHESENSTABILISIERUNG MIT HILFE VON "MDI MINI IMPLANTATEN".


Halt für die „Dritten“


Leckeres Essen genießen, unbeschwert mit Freunden und Bekannten plaudern – aber wie soll ich das mit meinen dritten Zähnen machen? Oder: Wie sollen das meine Eltern oder Großeltern mit ihrem „Gebiss“ schaffen?


Viele Prothesenträger beeinträchtigt das ständige Verrutschen oder Schaukeln, und auch mit Haftcreme funktioniert es nicht so recht. Von klassischen Implantaten zur Problemlösung haben die meisten Patienten schon gehört, doch empfinden sie die körperliche und finanzielle Belastung als zu hoch. Weniger bekannt ist eine komfortable Lösung für diese Probleme, die zudem erstaunlich wenig kostet und meist nur ein bis zwei Zahnarzttermine erfordert: MDI Mini-Dental-Implantate von 3M ESPE. Sie sind deutlich schmaler als die klassischen Zahnimplantate, und darin liegen auch ihre großen Vorteile.


Geringe Behandlungsdauer – keine „große Sache“


Der Eingriff ist im Vergleich zu klassischen Implantat-Behandlungen unspektakulär, denn die Mini-Implantate erfordern nur eine kleine Vorbohrung in den Knochen. Dabei kann meist sogar auf das Aufschneiden des Zahnfleisches verzichtet werden – ein schonendes Vorgehen. Darum ist die Behandlung auch vergleichsweise schmerzarm; eine örtliche Betäubung, wie man sie vom Zahnarzt kennt, reicht fast immer aus.


Im Falle einer Unterkiefer-Prothese können die Mini-Implantate oft sogar gleich nach der Insertion belastet werden. Für den Patienten bedeutet das: am Vormittag wenige Stunden beim Zahnarzt – beim Mittagessen schon wieder zubeißen, lachen und mit Freunden sprechen wie früher! Entscheidend für den festen Sitz der „Dritten“ ist das Verbindungskonzept zwischen Mini-Implantat und Prothese. In letztere werden kleine Metallgehäuse eingebaut, die einen Innenring aus Gummi enthalten. Damit schnappen sie beim Einsetzen auf den Kugelköpfen der Mini-Implantate ein, ähnlich dem Druckknopfprinzip. Der Gummiring erfüllt gleichzeitig eine „Stoßdämpfer-Funktion“: Die Kaukräfte werden abgefedert und die Implantate entlastet. Ist die Knochenqulität nicht so ausgeprägt, muss eine Einheilzeit von 3-4 Monaten abgewartet werden.


 Ob Sofortbelastung oder mehrmonatiges Einheilen – in jedem Fall wird die Prothese so umgearbeitet, dass man sie als Patient einfach entnehmen und wieder einsetzen kann. Häufig kann sogar der vorhandene Zahnersatz weiter verwendet werden.


Mit festem Biss nach Hause – und das bei tragbaren Kosten


Fazit: Es handelt sich hier um eine schmerzarme Behandlung, die in der Regel einen geringen Zeitaufwand erfordert. Darüber hinaus stellen selbstverständlich auch die Kosten ein wichtiges Thema dar. Die typische klassische Implantologie erscheint aus Patientensicht oft kostspielig. Im Vergleich dazu betragen die Kosten einer Behandlung unter Verwendung von Mini-Implantaten nur etwa die Hälfte.


Wie sieht nun der erste Schritt zu mehr Lebensqualität durch einen festen Halt der „Dritten“ aus? Am Anfang steht in jedem Falle die gründliche Beratung durch einen Zahnarzt, der sich im Bereich der minimalinvasiven Implantologie spezialisiert hat. Melden Sie sich doch gleich bei uns in der Praxis und wir vereinbaren gemeinsam ein erstes Informationsgespräch.


Weitere Bilder unter "Info".

 
  
PROPHYLAXE FÜR ERWACHSENE

Die vorbeugende Zahnmedizin hat beeindruckende Fortschritte gemacht. Sie können hiervon erheblich profitieren – insbesondere wenn Sie zur Gruppe der Karies- bzw. Parodontitispatienten gehören.

 Karies und Parodontitis sind keine schicksalhaften Begebenheiten.
Wir wissen heute, wie durch Vorbeugung (Prophylaxe) die Zähne und das Zahnfleisch gesund erhalten werden können. Zwei Erkrankungsformen stehen dabei im Mittelpunkt: - Karies und Parodontitis

Karies: Ob bei Ihnen eine erhöhte Kariesanfälligkeit besteht, kann durch eine gründliche Untersuchung und Speicheltests bestimmt werden. Mit Hilfe dieser Tests werden die Bakterien nachgewiesen, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Je nach Ergebnis können diese Krankheitserreger durch Chlorhexidindigluconat-haltige Präparate bekämpft werden. Damit die Kariesbakterien keine Chance haben, die Kauflächen der Backenzähne zu besiedeln, steht uns die Fissurenversiegelung zur Verfügung. Mit Hilfe spezieller Kunststoffe werden die Vertiefungen (Fissuren und Grübchen) verschlossen, so dass die Karies an diesen Stellen nicht eindringen kann.
 
Parodontitis:

Die Untersuchung, ob eine Parodontitis vorliegt, beinhaltet spezifische Messungen, entsprechende Röntgenuntersuchungen und, je nach Schwierigkeitsgrad, auch Bakterientests. Ihre Zahnärztin/ Ihr Zahnarzt entwickelt dann die für Sie beste Therapie.

Für Karies und Parodontitis gilt:
Mit der Behandlung durch Ihre Zahnärztin/ Ihren Zahnarzt ist es alleine nicht getan. Eine gute häusliche Pflege ist von entscheidender Bedeutung. Die für Sie günstigste Technik der Zahnreinigung üben Sie am besten unter Anleitung einer entsprechend ausgebildeten Fachkraft. Viele Bereiche der Mundhöhle sind jedoch zu Hause kaum zu reinigen – tiefe Zahnfleischtaschen, die hinteren Flächen der letzten Zähne, Flächen unter Kronen und Brücken, Zahnzwischenräume ... Für diese Zonen bietet Ihnen die/ der prophylaxeorientierte Zahnärztin/ Zahnarzt die

professionelle Zahnreinigung
an. Sind die Zähne hierdurch gut gereinigt und poliert, können sie erfolgreich fluoridiert werden. Für 3-4 Monate schützt dann das Fluordepot die Zähne verstärkt vor Säureangriffen aus unserer Nahrung.

Wenn Sie Fragen zu Umfang, Dauer und Kosten der oben dargestellten Prophylaxemaßnahmen haben, steht Ihnen unser Praxisteam gern zur Verfügung.
            
                                                            Saubere Zähne bleiben gesund

 
  
ZAHNERHALTUNG

Unser Team übernimmt, im Einvernehmen mit den Patienten, alles, um die eigenen Zähne zu erhalten: z. B.


  • Vorbeugung / Prophylaxe um Karies und Parodontitis zu verhindern

  • alle Arten von Füllungen:

    • Keramikfüllungen

    • Kunststofffüllungen

    • Goldgussfüllungen

    • Zementfüllungen



  • Wurzelbehandlungen

  • Wiederaufbau stark zerstörter Zähne durch Kernaufbauten (= Stiftzähne)

  • zahnerhaltende Chirurgie:

    • Wurzelspitzenresektionen

    • Wurzelamputationen

    • Prämolarisierungen

    • Zahnreplantationen



  • Parodontitisbehandlung (= Zahnfleischbehandlung)
       



Nur im persönlichen Gespräch kann sinnvoll geklärt werden, was im speziellen Fall die richtige Therapie für Sie ist. Wir beraten Sie gerne.
 
  
PARODONTOLOGIE

Sie haben Probleme mit Ihrem Zahnfleisch? Ihr Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen?

Wahrscheinlich leiden Sie an einer Zahnfleischentzündung. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der oft auch der Knochen betroffen ist und sich dadurch Zahnfleischtaschen bilden.

Diese Taschen sind durch Beläge verursacht worden, die sich im Laufe der Zeit zu Zahnstein entwickeln und den ganzen Zahnhalteapparat – Knochen und Zahnfleisch – geschädigt haben.

Eine weitere Zerstörung kann nur durch eine systematische Zahnfleischbehandlung (Parodontitisbehandlung) verhindert werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel einen Teil der Kosten der Vorbehandlung und die Kosten der Parodontitisbehandlung. Bei dieser Therapie werden Ihre Zähne vollständig gesäubert und die vorhandenen Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt. Ihr Zahnfleisch kann wieder gesund werden und das Zahnfleischbluten hört auf.

Eine einmalige Behandlung reicht jedoch für den dauerhaften Erfolg der Therapie nicht aus. Nur wenn die Zähne und die Zahnfleischtaschen weiterhin sauber gehalten werden, bleibt das Zahnfleisch gesund. Es ist schwer, die Taschen ohne professionelle Hilfe sauber zu halten. Wir geben Tipps, wie Sie mit modernen Mitteln (Zahnseide, Interdentalbürstchen, Superfloß, Einbüschelzahnbürsten) die tägliche Pflege verbessern können. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sich mit der Zeit in jeder Tasche neue Bakterien ansammeln und die Entzündung wieder auftritt.
Nur eine sorgfältige zahnärztliche Betreuung kombiniert mit regelmäßigen professionellen Zahnreinigungen kann den Erfolg der Behandlung sichern. Reine Zahnsteinentfernungen genügen dazu in keinem Fall. Die Kosten für diese praktisch lebensbegleitenden Folgebehandlungen werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Professionelle Zahnreinigungen und eventuell medikamentöse Behandlungen können wir Ihnen jedoch als selbst zu zahlende Leistungen anbieten.

Zu weiteren Fragen, Umfang und Kosten der Prophylaxemaßnahmen betreffend, steht Ihnen unser Prophylaxeteam gerne zur Verfügung.

                               Nur eine dauerhafte Prophylaxe sichert den Behandlungserfolg.

 
  
PROTHETIK / ZAHNERSATZ

Wenn die Zähne so stark zerstört sind, dass sie durch Füllungen allein nicht erhalten werden können oder sogar schon Zähne verloren gegangen sind, kann Zahnersatz helfen, Form, Farbe und Funktion des Kauorgans wieder herzustellen. Durch die Entwicklung neuer Materialien und Methoden im Bereich der Zahntechnik ist es inzwischen möglich, ästhetisch äußerst ansprechenden, stabilen und exakt funktionstüchtigen Zahnersatz anzufertigen.

Die Palette der Möglichkeiten ist sehr umfangreich. Sie reicht von Metallkronen über Keramikkronen, Brücken verschiedenster Art, einfachen herausnehmbaren Prothesen, Totalprothesen, aufwendigen Kombinationsprothesen (ohne sichtbare Klammern) bis zu Implantatprothesen.
Für alle diese Arbeiten ist die Schaffung guter Voraussetzungen durch Prophylaxe und die permanente Pflege - auch mit professioneller Unterstützung durch Ihr Praxisteam - entscheidend. Als Erfolg haben Sie lange Freude an Ihren „Neuen“.

 
  
KINDERBEHANDLUNG / KINDERPROPHYLAXE

Für Kinder ist es wichtig, möglichst früh und unvoreingenommen eine Zahnarztpraxis kennen zu lernen. Erzählungen der Eltern über ihre Angst vor dem Zahnarzt sind wenig hilfreich („Ach, Du Arme. Du musst morgen zum Zahnarzt“) .

Der erste Besuch sollte erfolgen, bevor Zähne behandelt werden müssen. So können unsere "Kleinen" die fremde Umgebung spielerisch kennen lernen und positive Erfahrungen sammeln. Wenn die Prophylaxe rechtzeitig durchgeführt wird oder „Löcher“ gefüllt werden können, die noch klein sind, wird der Zahnarztbesuch in guter Erinnerung bleiben.

Ähnlich wie beim Kinderarzt gibt es seit einigen Jahren Frühuntersuchungen, die in einem Kinderpass dokumentiert werden. Was aber tun, wenn die Kinder später in der Praxis erscheinen und einige Zähne stark geschädigt sind? Keine Sorge! In den meisten Fällen können auch diese Kinder durch einfühlsames, auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes abgestimmtes, Vorgehen vorsichtig an eine Behandlung herangeführt werden. Hierbei ist es wichtig, die Therapie positiv zu begleiten und das Kind nicht zu überfordern. Kleine Schritte bringen mehr Erfolg als eine allzu forsche Therapie.

Die erfolgreiche Behandlung mündet dann in ein Prophylaxe-Programm, um die Zähne gesund zu erhalten.

Eine kleine Anzahl von Kindern ist absolut behandlungsunwillig. Leider sind es oft diese kleinen Patienten, die eine große Anzahl von kariösen Zähnen “mitbringen“. Bei solchen Kindern muss so viel behandelt werden, dass die Belastung sie über Wochen und Monate hinweg überfordern würde. Für diese Kinder bietet sich eine Behandlung unter Vollnarkose an. In einer Sitzung, von der die kleinen Patienten nichts merken und an die sie sich danach auch nicht mehr erinnern können, werden alle Zähne in Ordnung gebracht.

Ganz wichtig ist der nahtlose Übergang in ein engmaschiges Prophylaxe-Programm, um eine erneute Erkrankung der Zähne zu vermeiden.

 
  
ÄSTHETISCHE ZAHNHEILKUNDE

In der gesamten Zahnmedizin nimmt die Ästhetik eine hervorragende Stellung ein. Was aber bedeutet dann der spezielle Ausdruck „ästhetische Zahnheilkunde“? Dieser Begriff fasst alle Möglichkeiten der Zahnmedizin zusammen, die dem Gebiss ein gesundes, natürliches und schönes Aussehen verleihen. Das Besondere dabei ist, dass dies meist durch minimalinvasive Eingriffe erreicht werden kann. Als Beispiele wären zu nennen:


  • Entfernung von Tee- und Raucherbelägen

  • Beseitigung oberflächlicher Schmelzveränderungen

  • Erneuerung verfärbter Füllungen

  • Ersatz der Amalgamfüllungen durch zahnfarbene Füllungsmaterialien

  • Verbesserung von Form und Farbe der Schneidezähne durch Keramikverblendschalen (= sog. Veneers) oder Kunststoffaufbauten

  • optische Korrektur von Zahnfehlstellungen wie gekippte, gedrehte oder verschachtelt stehende Zähne

  • Schließen von Lücken zwischen den Zähnen

  • Bleichen (bleaching) der Zähne Alle diese Therapien werden absolut schmerzfrei durchgeführt. Durch den Verzicht auf das Überkronen der Zähne lässt sich der finanzielle Aufwand sogar reduzieren. Neben dieser sogenannten „weißen Ästhetik“ spielt die „rote Ästhetik“ eine immer größere Rolle. Dazu gehört unter anderem das Bedecken weit freiliegender Zahnhälse durch Schleimhauttransplantate. Diese Therapieformen sind mit kleinen operativen Eingriffen verbunden. Welche Möglichkeiten für Sie in Betracht kommen, damit Sie mit dem Aussehen Ihrer Zähne rundherum zufrieden sind, lässt sich in einem persönlichem Gespräch klären.

 
  
BLEACHING / BLEICHEN

Viele Menschen sind mit der Farbe ihrer Zähne nicht zufrieden; sei es, dass sie von Natur aus nicht strahlend weiß angelegt sind oder dass sie mit der Zeit brauner oder grauer geworden sind. Mit Hilfe der Bleaching-Technik können diese Zähne wesentlich heller werden.

Wir benutzen in unserer Praxis das Opalescence-System!

Die verschiedenen Bleaching Methoden:

individuell - der Goldstandard
Die Aufhellung geschieht mit Ihren persönlichen,
individuell hergestellten, Schienen nachts - quasi
im Schlaf. Die Tragedauer ist abhängig von der Re-
aktion der Zähne.

Xtra Boost
Die Aufhellung läuft direkt im Patientenstuhl ab.
Diese Methode ist angebracht, wenn einzelne Zähne
gebleicht werden sollen oder es besonders schnell
gehen soll.

treswhite - die Alternative
Bei treswhite handelt es sich um vorgefüllte, fle-
xible Folien, die sich gut den Zähnen anschmiegen
und ca 60 Minuten getragen werden. Diese Behand-
lung wird 10 Tage lang wiederholt.

 
  
WURZELBEHANDLUNG

Es kommt vor, dass Zähne durch Karies so stark zerstört sind, dass der Nerv geschädigt wurde oder sogar abgestorben ist. Will man diese Zähne erhalten, müssen sie wurzelbehandelt werden.

Schmerzfrei, wenn notwendig mit Anästhesie, wird dabei der Nervkanal gereinigt, desinfiziert und abgefüllt.

Je nachdem, welcher Zahn betroffen ist und ob ein entzündeter oder bereits abgestorbener Nerv in der Zahnwurzel vorliegt, kann diese Behandlung recht viel Zeit in Anspruch nehmen und sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Das lohnende Ergebnis ist jedoch der Erhalt des Zahnes und damit der Kaufunktion und Ästhetik.
Der erfolgreich behandelte Zahn wird zum Schluss je nach Notwendigkeit versorgt; mit einer adhäsiven Füllung oder einer Krone.

 
  
IMPLANTATE

Wenn jedoch Zähne entfernt werden mussten oder Zähne nicht angelegt sind, so sind Implantate - d.h. künstliche Zahnwurzeln - die beste und modernste Methode die fehlenden Zähne zu ersetzen.

Implantate sehen aus wie Schrauben und bestehen aus den körperfreundlichen Werkstoffen Titan oder Keramik. Sie werden unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingepflanzt ("implantiert").
Sobald die Implantate fest im Knochen eingeheilt und mit ihm verwachsen sind (Einheildauer ca. 2-6 Monate), wird der eigentliche Zahnersatz (z.B. Krone, Brücke oder Prothese) auf ihnen befestigt. Implantate können Kaufunktion und Ästhetik naturgetreu wieder herstellen.

Im Falle einer Zahnlücke kann durch sie sogar das Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen verhindert werden. Implantate beugen außerdem dem Abbau von Kieferknochen vor, da der Knochen so belastet wird wie zuvor mit den eigenen Zähnen.

Viele Patienten fühlen sich mit ihren fest sitzenden "neuen Zähnen" wieder sicher und attraktiv und gewinnen nicht nur neue Lebensfreude und Lebensqualität, sondern auch Gesundheit.
Implantate sind sehr gut erpropt, sehr langlebig und bereits seit ca. 25 Jahren als "bewährtes Verfahren" anerkannt.

Noch etwas Erfreuliches zum Schluss bezüglich der Kosten: Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen erhalten seit dem 01.01.2005 einen am Befund orientierten "Festzuschuss" auch für implantatgetragenen Zahnersatz - der Festzuschuss variiert je nach Ausganssituation im Mund.

Wenn Sie weitere Informationen möchten, noch Fragen haben oder eine ausführliche Beratung wünschen, sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

 
  
BEHANDLUNG UNTER ANALGOSEDIERUNG (VOLLNARKOSE LEIDER NICHT MEHR MÖGLICH)

Was tun, wenn die Angst groß ist? Was tun, wenn dadurch große Schäden entstanden sind und eine „Grundsanierung“ nötig ist? In diesen Fällen hilft eine Behandlung unter Analgosedierung. Bei der Analgosedierung wird man in einen tief entspannten Zustand gebracht, bei dem man zwar nicht vollständig narkotisiert ist aber "weit weg". Der Vorteil ist, dass man nicht intubiert werden muss und die Gefahren einer Vollnarkose vermieden werden. Während man so gut wie schläft, können alle notwendigen Füllungen und Zahnentfernungen „auf einen Rutsch“ erledigt werden. Wir arbeiten hierbei mit dem Anästhesisten Herrn Dr. Peter Hellinger zusammen, der in unserer Praxis die Analgosedierung fachärztlich durchführt. Schmerz- und angstfrei kann alles das aufgearbeitet werden, was sich über Jahre angesammelt hat. Ob in Ihrem Fall eine Analgosedierung möglich und nötig ist und welche weiterführenden Maßnahmen durchgeführt werden müssen, können Sie gern mit uns persönlich besprechen.


*Vollnarkose bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr

Es gibt Kinder, die haben schon mit 4 - 6 Jahren so viele kaputte Zähne, dass eine normale Behandlung mit "normaler" Betäubung mit einer zu grossen psychischen Belastung verbunden wäre. Für diese Kinder wäre es ein Segen, wenn alles auf einmal und dann auch noch im Schlaf behandelt werden könnte. Das ging auch bis zum letzten Jahr.
Auch jetzt übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Vollnarkose, bezahlen dafür aber nur noch 39,- bis 49,- Euro - insgesamt.
Dafür muss der Anästhesist seine Geräte einpacken samt Intubationsgeräten, Beatmungsgerät, Monitorüberwachung, Sauerstoffgerät u.s.w...... Dann baut er das Ganze in der Zahnarztpraxis auf - dauert ca. 30 - 45 Minuten, leitet die Narkose ein und überwacht die Narkose - je nach Behandlungsaufwand 1 - 2 Stunden. Dann muss Alles wieder abgebaut, gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden. Gesamtarbeitszeitszeit: 3 - 4 Stunden.

Und das für 39,- bis 49,- Euro, ohne Anfahrtspauschale oder Ähnliches? Zuzahlungen dürfen von den Eltern nicht geleistet werden.

Das Ergebnis ist: es gibt kaum noch Anästhesisten, die das machen und diese Kinder bleiben unbehandelt.
Ein Sieg unserer Politiker. So senkt man Behandlungskosten!
Wir hoffen sehr, dass diese Fehlregulierung geändert wird, warten allerdings schon ein paar Hahre darauf.